Von der Angst, endlich anzufangen.

Der Titel mutet auf den ersten Bick etwas merkwürdig an, sagt aber hoffentlich alles! :-D

Es geht in diesem Beitrag um die Angst, Dinge endlich anzufangen und Visionen in die Tat umzusetzen.

 

Ab sofort sagen wir unserem inneren Schweinehund und unserer Angst "Tschüssikowski"!

 

Eigentlich sollte es in diesem Beitrag um das Thema Vielbegabung gehen, doch am Wochenende hatte mich eine lästige Form von Aufschieberitis ereilt. Ich denke, ihr habt auch schon mal Bekanntschaft mit dieser tückischen Krankheit gemacht oder?!?

 

Wie immer bei dieser Krankheit waren die Symptome folgende:

 

  • Lustlosigkeit
  • Verdrängung
  • Angst

Diese Aufschieberitis führte dazu, dass ich den Blogbeitrag kurzfristig geändert hatte.

Denn nachdem ich, die für mich lästige Arbeit erledigt hatte, die sich dann natürlich als überhaupt nicht schlimm herausstellte, musste ich mich näher mit dem Themen Angst und Aufschieben beschäftigen.

Warum haben wir Angst etwas neues zu beginnen?

Warum schieben wir nervige und langweilige Dinge (in meinem Falle wäre das "das Staub putzen") immer vor uns her?

 

Weil wir Angst haben, zu versagen?

 

Weil langweilige Dinge nun mal keinen Spaß machen und man auch etwas spannenderes unternehmen kann?

 

Mit aufgeschobenen Dingen ist das in etwa so wie mit kleinen Wollmäusen. Zuerst ist da diese eine kleine süße Wollmaus, die man nicht sieht, man aber weiß, das sie da ist. Dann lädt diese Maus immer neue Aufschieber-Wollmäuse zu dir nach Hause ein und irgendwann machen sie sich über dich lustig, weil du nicht genug Käse im Haus hast...

 

Nein, mal Scherz beiseite! Ich denke, du weißt, worauf ich hinaus will oder?!?

 

Irgendwann hat man so viel vor sich aufgetürmt, dass es den Anschein hat, man würde von einer Lawine erschlagen werden.

 

Was dann einsetzt kommt vielen, am meisten sicherlich mir, sehr bekannt vor: Schockstarre und lähmende Angst. Man ist so überfordert mit allen Dingen, dass man am liebsten gar nichts mehr machen möchte, weil man nicht weiß, wo man anfangen soll. Ein Weg der wohl der falscheste ist, den man einschlagen sollte.

 

Damit es nicht soweit kommen soll, gibt es Tricks und Tipps, wie man seinen inneren Schweinehund gekonnt austricksen kann. Für jetzt und immer.

Tipp Nr. 1: Nimm dir nicht zuviel vor!

 

Der Tag hat nur 24 Stunden. Egal, wie wieviele Wörter du in deine To-Do-Liste quetschst, dein Körper braucht Zeit, um sich vom Tag zu erholen und dies passiert meistens durch Schlaf oder durch Nahrungszufuhr.

 

Schreibe dir eine realistische Liste, mit Dingen die du unbedingt am Tage erledigen willst.

 

Tipp Nr. 2: Plane Erholungsphasen in deinen Tag mit ein!

 

Kein Mensch kann immer nur arbeiten. Irgendwann lechzen die Synapsen nach Abwechslung. Belohne dich zwischendurch oder nach getaner Arbeit mit deiner liebsten Freizeitbeschäftigung.

 

Tipp Nr. 3: Schreibe To-Do-Listen

 

Ja, diese kleinen Listen sind wirklich toll! Ich kann nur immer wieder dazu raten, sich am besten am Ende eines Tages schon mal die Liste für den morgigen zu erstellen. Auf diese Weise werden dann die wichtigsten Dinge schon mal notiert ud geraten nicht über Nacht in Vergessenheit.

 

Tipp Nr. 4: Lerne zu differenzieren.

 

Muss ich jetzt wirklich an diesem Produkttest teilnehmen? Brauche ich die Schuhe ganz dringend aus der Stadt oder kann ich auch zuhause bleiben?

 

Versuche, so oft es geht, in dich hinein zu horchen. Frage dich: Ist das jetzt wichtig? Was würde passieren, wenn ich es nicht erledigen würde? Bringt mich das meinem Ziel näher oder ist es vielleicht Zeitverschwendung?

 

Tipp Nr. 5: Reagiere!

 

Versuche Dinge, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, am besten gleich zu erledigen. Du hast eine Rechnung bekommen? Sofern möglich, bezahle sie gleich und lasse sie nicht im Briefgetümmel untergehen. Ein unangenehmes Gespräch wartet auf dich? Schieb es nicht auf und versuche, die Angelegenheit in deinem besten Gewissen zu erledigen. Glaub mir, du wirst dich viel freier fühlen und das gute ist: Es färbt ab und macht dich stärker!

 

Nein, hast du nicht!

Jeder Tag der vergeht kommt nicht wieder!

Wann wäre die beste Zeit, wenn nicht jetzt!?!

Das waren meine Gedanken zum Thema "Endlich anfangen!" Nächste Woche wird es um eine Methode gehen, astreine To-Do-Listen zu schreiben. Wenn du magst, dann abonniere doch meinen Newsletter und verpasse keinen Artikel mehr auf 100 kleine Hummeln! :-)

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Bis dahin hab' einen wunderbaren Tag!

 

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