Ich starte einen Blog - Welcher Anbieter? Wie teuer? Was muss ich beachten?

Heute dreht sich alles um die Welt der Blogs, bzw. um den einen Blog, den du vielleicht in naher Zukunft eröffnen wirst! ;-)

 

Blogs sind eine tolle Art, sich in der Welt zu vernetzen und mit Gleichgesinnten über sein liebstes Hobby zu schreiben. Durchs Bloggen konnten schon viele Freundschaften geknüpft und Geschäftsbeziehungen geschlossen werden.

Man kann sich das Bloggen grob wie das Führen eines Tagebuchs vorstellen, in dem man seine Gedanken zu digitalem Papier bringt. Dabei kann man auswählen, ob man seinen Blog nur für sich schreibt,eben privat, oder der breiten Masse zugänglich machten möchte

 

Kostet das Bloggen etwas?

 

Generell ist das Führen eines Blogs bei den meisten Bloganbietern kostenlos, man kann jedoch bei einigen Anbietern zwischen kostenlosen, Premium- und Business-Tarifen wählen.

 

Ich empfehle am Anfang nicht gleich Geld in ein Premium-Theme oder einen Tarif zu investieren, sondern sich erst einmal in Ruhe mit einer kostenlosen Version zufrieden zu geben, um sich mit der Materie vertraut zu machen. Falls das Bloggen am Ende doch nichts für dich ist, du keine Zeit mehr dafür hast, andere Interessen verfolgst oder dich nicht wohl fühlst, musst du dich nicht über eine bezahlte und zum Fenster heraus geschmissene Jahresgebühr ärgern! ;-)

 

Welcher Anbieter ist der Richtige?

 

Dies ist eine Frage, die wahrlich nicht leicht zu beantworten ist, denn die Geschmäcker und die Blogger sind verschieden. Ich werde dir hier nun meine Eindrücke von den 3 Anbietern schildern, die ich in der Vergangenheit genutzt habe, beziehungsweise momentan nutze.

 

Blogger

 

Blogger by Google ist eine kostenlose Möglichkeit schnell mit dem Bloggen zu beginnen. In der Vergangenheit habe ich Blogger genutzt, hatte dann aber schnell die Lust am Bloggen wieder verloren (daher am Anfang wirklich immer erst den Free-Tarif wählen) und habe den Anbieter dann aus den Augen verloren.

Dadurch, dass ich Blogger wirklich nur kurz ausprobiert habe, kann ich kaum etwas über die Blog-Software sagen, vielleicht nur, dass ich das Layout sehr übersichtlich fand und man wirklich schnell mit dem Schreiben loslegen konnte.

 

Wordpress

 

Wordpress ist immer noch der unangefochtene Spitzenreiter in der Bloggerszene. Auch ich bin immernoch zufriedener Wordpress-Nutzer und möchte momentan auch nicht wechseln. Es gibt viele Themes, also Oberflächen/ Layouts für deinen Blog, viele Plugins und Gestaltungsmöglichkeiten.

Man kommt schnell mit anderen Bloggern / Lesern in Kontakt und lernt neue Blogs kennen. Durch den "Gefällt mir-Button" bekommt der Blogger eine ungefähre Statistik, wieviele Leser mit dem Beitrag interagiert und ihn gelesen haben.

 

Genauso wie Blogger ist auch Wordpress kostenlos in der Free-Version, du kannst deinen Blog später auf einen persönlichen, einen Premium- oder einen Business-Tarif upgraden lassen.

 

Ich für meinen Teil habe immer noch die freie Variante, überlege aber bald den persönlichen Tarif zu nehmen, da mich die Werbung auf Wordpress stört und diese durch das Upgrade dann nämlich nicht mehr angezeigt werden würde.

 

Für den Einstieg wäre jedenfalls auch Wordpress eine gute, um es fast mit meinen eigenen Worten zu sagen, die beste Wahl.

 

Jimdo

 

Noch relativ unbemerkt, aber im Kommen ist Jimdo und das schreibe ich nicht nur, weil dieser Blog hier auf Jimdo-Software basiert. ;-) Und nein, ich bekomme kein Geld für diese Schmeichelei! :-D

 

Die Blogsoftware ist wie auch bei den Vorgängern kostenlos. Man registriert sich mit seiner E-Mail-Adresse und kann in wenigen Minuten loslegen.

 

Sehr gut finde ich bei Jimdo die Erstellung der Blogbeiträge durch sogenannte Bausteine. Du kannst dir den Beitrag anhand von Text- und Bildbausteinen so zusammenstellen, wie du ihn gerne haben möchtest. Das macht die Software für mich individuell und das Bloggen für mich sehr angenehm.

 

Negativ finde ich dagegen die fehlende Kommunikation und die fehlende Reichweite.

Der Gefällt mir-Button auf Wordpress den ich so liebe, würde in ähnlicher Form auch Jimdo sehr gut stehen.

 

Auch die Kommentarfunktion finde ich bei Jimdo noch nicht ausgereift. Momentan funktioniert das Kommentieren nur über eine Anmeldung bei Jimdo oder Disquss. Da ich kaum Menschen kenne, die User von einem oder beiden sind, fände ich es gut, wenn man auch über seine E-Mail-Adresse oder auch über Facebook kommentieren könnte.

 

Aha, na dann kann ich doch gleich losstarten mit meinem Blog oder? Ich werde ihn www.hummelwespe.com nennen!

 

Einen eigenen Domain-Namen mit der Endung .de, .org, oder .net bekommst du leider nicht in den kostenlosen Tarifen, allerdings kannst du gegen eine Gebühr (von Bloganbieter zu Bloganbieter unterschiedlich) dir eine passende Domain zulegen.

 

Okay, ich bin gestartet! Worauf muss ich noch achten?

 

Darauf, dass du unbedingt ein Impressum hast!:-)

 

Mir ist es, Gott sei Dank, noch nicht passiert, aber im Internet rollt immer dann und wann eine Abmahnwelle heran, die Menschen, die ohne Impressum dastehen, an den Kragen möchte. Ein Impressum zu erstellen geht ganz leicht, ein kostenloses kannst du dir zum Beispiel auch bei e-Recht24.de erstellen lassen:

https://www.e-recht24.de/impressum-generator.html

 

Wenn du vorhast Fotos auf deinem Blog zu veröffentlichen, musst du dir darüber im klaren sein, bei wem die Bildrechte liegen. Ist es ein reiner Fotoblog, wo du deine selbst geknipsten Fotos ausstellst? Oder präsentierst du Stockfotos oder Coverfotos einem breiten Publikum?

 

Es gibt auch noch andere Dinge,die man als Blogger rechtlich gesehen beachten sollte. Als kleiner Hinweis ist hier ein Beitrag verlinkt, der die Rechtslage für zum Beispiel Buchblogger aufklärt (solltest du über Bücher bloggen wollen...)! :-D

 

https://magnificent-meiky.de/rechtslage-buchblogger-bildrechte-zitate/

Hat man aber erstmal die rechtlichen Hürden gemeistert, so steht dem Bloggen und dem Spaß daran nichts mehr im Wege! :-)

 

Ich hoffe, ich konnte dir eine kleine Hilfestellung und eine kleine Übersicht geben. Wenn du Fragen haben solltest, dann einfach frei von der Leber weg schreiben! :-D

 

Hast du schon Erfahrungen mit Blogger, Wordpress oder einem anderen Anbieter gemacht? Lass es mich wissen! :-D

 

Jetzt wünsche ich dir aber noch einen wunderschönen Tag!

 

Deine Melanie

 

Hier geht es zu den Bloganbietern:

 

https://www.blogger.com

https://de.wordpress.com/

 

https://de.jimdo.com/

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Kerstin Cornils (Mittwoch, 16 August 2017 09:51)

    Hej Melanie,
    ein schöner Beitrag. Also ich kann Wordpress nur empfehlen. Ich habe Blogger mal ausprobiert und fand das für mich nicht Zielführend. Wobei es gerade unter den kreativ Bloggern zwei Lager gibt. Viele nutzen Blogspot/ Blogger und sind damit voll und ganz zufrieden. Aber wenn man einmal mit Wordpress angefangen hat möchte man nicht mehr wechseln.
    Der gefällt mir Button bei Wordpress ist auch mein Liebling. Langsam aber sicher sind auch jeden Tag ein paar gefällt mir Klicks da.
    LG Kerstin

  • #2

    Mehr. (Mittwoch, 16 August 2017 12:17)

    Hallo Melanie,
    folge Deinem "Hauptblog" ja schon eeewig... und natürlich auch Deinem Ableger 100 kleine Hummeln logischerweise auch.
    Bin aber eine eher "zurückhaltende" Kommentatorin, da ich , wenn ich denn mal ins Schreiben komme, viel schreibe und logischerweise dann auch mehr Zeit dafür brauch.

    Aber... ich muss eines loswerden... RIESIG-TOLLER Blogbeitrag!!!

    Zumal ich auch schon seit einem Jahr an "meinem" eigenen Blog rumbastele ohne wirklichen für mich befriedigenden Erfolg.
    Ist einfach doch zu kompliziert für mich oder ich stell mich einfach nur an und mache es komplizierter als es ist...lach....
    Bei allen Dreien hab ich "meine" Adresse bereits reserviert, aber der einzige der Dank Reposten usw. ein klein bisschen Leben zeigt, ist der bei Wordpress.
    Er hat einfach ein paar mehr und tolle Gimmicks als Blogger (bzw. blogspot) oder und Jimdo oder gar Myblog (sehr sehr sehr einfach und simpel auch von der optischen Gestaltung her).
    Herzliche sonnige Grüsse

  • #3

    Thomas (Mittwoch, 16 August 2017 19:54)

    Hallo Melanie,

    ich hab einen Blog sowohl bei Blogger als auch bei Wordpress.
    Vorteil von Blogger ist, dass man bei der Googlesuche sehr früh auftaucht. Da geht die Indexierung wohl sehr schnell.
    Unschlagbarer Vorteil von Wordpress ist allerdings der Reader. Man selbst findet dadurch interessant Blogs und Beiträge und wird auch gefunden. Man kann auch ein Beitragsbild festlegen, was man bei Blogger nicht kann.
    Vom Handling ist beides ähnlich. Ich finde Wordpress allerdings sympathischer und habe dort auch deutlich mehr Besucher. Bei Blogger sind wohl auch viele Bots dabei.

    Liebe Grüße
    Thomas

  • #4

    Claudia Fell (Donnerstag, 17 August 2017 14:43)

    Liebe Melanie,

    Allein der Titel von deinem neuen Projekt ist schon total süß und kurzerhand habe ich mich bei deinem Newsletter eingetragen, was ich sonst nieeeee mache. Drück dir Daumen beim Durchstarten, bin gespannt, was da noch alles kommt.���
    Alles Liebe
    Claudia Fell